Giuseppe Verdi: Un Ballo in Maschera (Foto: Staatstheater Wiesbaden / Karl & Monika Forster)

Verdi: “Ein Maskenball” in Wiesbaden

Mit Giuseppe Verdis “Ein Maskenball” (Un ballo in maschera) eröffnet das Hessische Staatstheater Wiesbaden die Internationalen Maifestspiele 2018 – am Pult steht Generalmusikdirektor Patrick Lange. Die Inszenierung von Beka Savić versetzt die in Boston spielende Handlung in die Zeit der Prohibition der 1920er Jahre. Sowohl die Arbeiterklasse als auch die High Society sehnen sich nach der Flucht in den Rausch, die ihnen durch den Staat vorenthalten wird. Gleichwohl gibt es Schlupflöcher: Bardame Ulrika versorgt die Bevölkerung mit allen wichtigen Informationen und Riccardo ist zugleich gerissener Whisky-Importeur wie auch Veranstalter von legendären Parties wie dem finalen Maskenball. Dieser findet im Art déko-Ambiente von Bühnenbildner Luis Carvalho und in den dekadent-opulenten Kleidern und Masken von Kostümbildnerin Selena Orb statt.

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