Vita

Der Tenor Christopher Peter wurde 1980 in Hagen geboren und musikalisch ausgebildet. Er studierte Musikwissenschaft und Publizistik in Mainz und arbeitet heute als Manager für zeitgenössisches Opern- und Konzertrepertoire in der Concert Opera Media Division beim Musikverlag Schott.

Im Rahmen seiner publizistischen Tätigkeit verfasste er Beiträge für Lexika, Fach- und Publikumszeitschriften und bloggte zuletzt im Auftrag des Goethe-Instituts München über Richard Wagner.

Als Charaktertenor und Sänger mit Vorliebe für den anspruchsvollen Ensemblegesang ist er u.a. mit dem Kammerchor Rheinland-Pfalz, dem Vocalconsort Frankfurt und dem Rhein-Main-Ensemble zu hören und tritt als Solist auf, etwa mit der Schiersteiner Kantorei und dem Konzertchor Darmstadt. In großformatigen Kompositionen wirkt er derzeit beim Bachchor Mainz und beim Hessischen Staatstheater Wiesbaden (2018: Richard Wagner “Der fliegende Holländer”, “Tannhäuser”, “Götterdämmerung” und “Die Meistersinger von Nürnberg”, Giuseppe Verdi “Un ballo in maschera” und “Otello”) mit.

Nachdem er am Theater Koblenz in Dmitri Schostakowitschs “Нос” (Die Nase, Regie: Waltraud Lehner) sang, stand er im Herbst 2014 als Mercure in “Orphée aux enfers” (Orpheus in der Unterwelt; Regie: Maurice Lenhard) von Jacques Offenbach bei der Jungen Oper Rhein-Main und im Frühjahr 2016 als Der junge Fähnrich in Bernd Alois Zimmermanns “Die Soldaten” (Regie: Vasily Barkhatov) am Staatstheater Wiesbaden solistisch auf der Opernbühne.

Für mehrere Klangkörper übernimmt Christopher Peter auch organisatorische Aufgaben; so wurde er 2014 zum 1. Vorsitzenden des Fördervereins für den Kammerchor convivium musicum mainz gewählt und ist seit 2017 Tenorsprecher beim Bachchor Mainz.