Wormser Kammerensemble: Ein Deutsches Requiem

Der junge Johannes Brahms, etwa in der Zeit der Entstehung seines Deutschen Requiems. Fotografie von F. König, Hamburg

Der August ist nicht gerade der typische Monat für Aufführungen von Requiem-Kompositionen. Da allerdings Johannes Brahms’ “Ein deutsches Requiem” auch keine typische Requiem-Komposition ist, widmet sich das Wormser Kammerensemble diesem Werk auch einmal im Sommer. Bei zwei Konzerten am 18. und 19. August steht Tristan Meister am Pult, der den Chor seit zwei Jahren als künstlerischer Leiter prägt.

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem in Kammerbesetzung

Der ambitionierte Kammerchor bringt das großformatige Oratorium in der Fassung von Heinrich Poos mit Begleitung von zwei Klavieren und Pauken zu Gehör. Diese erlaubt dem Chor eine plastischere Ausdrucksgestaltung und eine größere Intimität als die große Orchesterfassung. Im Vordergrund steht also eher der Aspekt des heiter-tröstenden Zuspruchs als die apotheotische Überwältigung, was der Intention des Komponisten möglicherweise umso näher kommt.

Mitwirkende

Amelie Petrich, Sopran
Richard Logiewa, Bariton
Andreas Frese und Jonas Manuel Pinto, Klaviere
Marius Fink, Pauken
Wormser Kammerensemble
Leitung: Tristan Meister

Termine

  • 18. August 2017, Schlosskirche Bad Homburg – 19:30 Uhr (“Nacht der Chöre”)
  • 19. August 2017, Friedrichskirche Worms – 18:00 Uhr

Eintritt an der Abendkasse jeweils 25,– EUR. Das Konzert in Band Homburg wird für eine Video-Produktion aufgezeichnet. Weitere Informationen auf der Homepage des Wormser Kammerensemble: www.wormser-kammerensemble.de